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Bürgeramt: Was Zeit kostet

Zu Bürgeramt steht noch nichts auf dem Board. Darunter: wer es ändern kann und was Bund und Länder angekündigt haben und was der Bundestag dazu berät.

Was nervt dich hier?

Wer das ändern kann

  1. Kommune · Geht ohne neues Gesetz: Organisation, Personal, Abläufe, Technik

    Deine Stadt oder Gemeinde

    Termine, Öffnungszeiten, Personal und Online-Angebote des Bürgeramts entscheidet die Kommune.

    So wendest du dich an die Kommune

  2. Bund · Braucht ein geändertes Gesetz: das Parlament

    Bundestag und Bundesregierung

    Was beim Melden und beim Ausweis verlangt wird, regeln Bundesgesetze.

    BMG , PAuswG · im Gesetz suchen

    So wendest du dich an den Bund

  3. Bund · Braucht ein geändertes Gesetz: das Parlament

    Bund und Länder gemeinsam

    Welche Leistungen online gehen müssen, regelt das Onlinezugangsgesetz.

    OZG · im Gesetz suchen

    So wendest du dich an den Bund

Eine Orientierung, keine Rechtsberatung. Wie aus einem Problem eine Änderung wird, steht unter Ändern.

Was dazu amtlich angekündigt ist

  • Meldewesen

    Der Bundeskanzler und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder (Beschluss TOP 3.2) · Ziel laut Quelle: bis Ende 2026

    „Die bundesweit verbindliche Nachnutzung des EfA-Onlinedienstes „elektronische Wohnsitzanmeldung“ (eWA) wird durch Erlass einer Rechtsverordnung nach § 4 OZG bis Ende 2026 umgesetzt. Zudem wird der Dienst um Funktionalitäten erweitert, was bis Mitte 2027 auch weitere Fallkonstellationen der Anmeldungen und bis 2029 auch Abmeldungen von Wohnungen umfasst …“

  • Pass- und Ausweiswesen

    Der Bundeskanzler und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder (Beschluss TOP 3.2) · Ziel laut Quelle: bis Ende 2028

    „Darüber hinaus soll bis Ende 2028 die Bereitstellung eines digitalen Antragsvorbereitungsportals als Webportal durch den Bund erfolgen … Der Direktversand der Dokumente an die Heimatanschrift wird als gleichwertige Möglichkeit neben der Abholung bei der Kommune umfassend ermöglicht und das Ziel verfolgt, die Gebühr für den Direktversand zu senken.“

  • Keine Aktualisierung des Wohnortes

    Bund und Länder (Föderale Modernisierungsagenda, Nr. 70) · Ziel laut Quelle: bis zum 30.06.2026

    „… wird bis zum 30.06.2026 die Notwendigkeit der Aktualisierung des Wohnortes im Reisepass gestrichen.“

  • Unbefristete Gültigkeit von Personalausweisen über 70

    Bund und Länder (Föderale Modernisierungsagenda, Nr. 71) · Ziel laut Quelle: bis zum 31.12.2026

    „Personalausweise für Staatsbürger, die nach dem 70. Lebensjahr ausgestellt werden, sollen künftig im Regelfall unbefristet Gültigkeit haben.“

  • Digitale EU-Brieftasche

    Bund und Länder (Föderale Modernisierungsagenda, Nr. 206) · Ziel laut Quelle: ab dem 01.01.2027

    „Bund und Länder werden ab dem 01.01.2027 die EUDI-Wallet bei der erstmaligen Entwicklung so aufstellen, dass sie sich voll in die „D-Stack“-Plattform integriert und die Registermodernisierung unterstützt.“

  • Digitale Verwaltungsverfahren

    Bund und Länder (Föderale Modernisierungsagenda, Nr. 216) · Ziel laut Quelle: bis 30.06.2026

    „Bund und Länder identifizieren bis 30.06.2026 … Verwaltungsverfahren, die für eine „Ende-zu-Ende“-Digitalisierung (E2E) sowie zum Einsatz von künstlicher Intelligenz geeignet sind …“

  • Generelle Ersetzung der Schriftform durch die Textform

    Bund und Länder (Föderale Modernisierungsagenda, Nr. 40) · Ziel laut Quelle: bis zum 31.12.2026

    „Die Notwendigkeit zum Ausdrucken und Unterschreiben von Unterlagen sowie zur Nutzung komplizierter und schwer zugänglicher elektronischer Kommunikationsformen zwischen Behörden und Bürgern soll entfallen.“

  • Identifizierungsanforderungen

    Bund und Länder (Föderale Modernisierungsagenda, Nr. 214) · Ziel laut Quelle: bis 31.12.2026

    „Bund und Länder werden bis 31.12.2026 eine spürbare Vereinfachung bei der Identifizierung in Antragsverfahren vor allem im Fachrecht vornehmen.“

  • Keine doppelte Datenhaltung

    Bund und Länder (Föderale Modernisierungsagenda, Nr. 210) · Ziel laut Quelle: bis 31.12.2026

    „Bund und Länder bekennen sich zum Once-Only-Prinzip. Die Datenerhebung bei Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen wird daher konsequent abgebaut …“

  • Reduzierung der Notwendigkeit von Beglaubigungen

    Bund und Länder (Föderale Modernisierungsagenda, Nr. 41) · Ziel laut Quelle: bis zum 31.12.2027

    „In der Verwaltungspraxis werden die Behörden darüber hinausgehend grundsätzlich keine Beglaubigungen verlangen, die gesetzlich nicht vorgeschrieben sind.“

So, wie die Stellen es selbst schreiben, mit dem Tag ihrer Quelle. Ob und wann es kommt, bewertet Geht besser. nicht.

Was der Bundestag dazu berät

Bundestag

Aus der Parlamentsdokumentation von Bundestag und Bundesrat (DIP), ohne wer es eingebracht hat.

Was der Petitionsausschuss dazu beschlossen hat

Aus den Sammelübersichten des Petitionsausschusses (Quelle: Deutscher Bundestag/Bundesrat – DIP). Welche Petition es war, wer sie eingereicht hat und von wo, zeigt Geht besser. nicht.

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